Ventrale HWS – Aktiv assistive Behandlung im Sitz

Die ventrale Halswirbelsäule neu verstehen – und wirksam behandeln

Kursinhalte

Die ventrale Halswirbelsäule ist ein funktioneller Schlüsselbereich im Körper. Hier treffen lokale Strukturen, neuromuskuläre Kontrolle und übergeordnete Funktionsketten aufeinander. Dysfunktionen in diesem sensiblen Bereich können sich daher in sehr unterschiedlichen Beschwerdebildern zeigen – häufig auch weit entfernt von ihrem eigentlichen Ursprung.

Der erste Kurs „Behandlung ventral der Halswirbelsäule“ vermittelt die Grundlagen der Untersuchung und passiven Behandlung dieses therapeutisch hochwirksamen Bereichs.

Dieser zweite Kurs erweitert die therapeutische Perspektive um einen entscheidenden Baustein: die aktiv assistive Behandlung im Sitz.

In der praktischen Anwendung zeigt sich schnell, dass diese Arbeitsweise weit mehr ist als nur eine Ergänzung zur Behandlung im Liegen. Durch die Kombination aus gezielter manueller Unterstützung und der aktiven Mitarbeit des Patienten entsteht ein besonders effektiver therapeutischer Ansatz. Bewegungsmuster können sich neu organisieren, die motorische Kontrolle verbessert sich und selbst Beschwerden, die lange als chronisch oder therapieresistent galten, lassen sich häufig deutlich beeinflussen.

Gleichzeitig stabilisiert und vertieft diese Herangehensweise die Ergebnisse der passiven Behandlung. Gerade bei komplexen Beschwerdebildern – etwa bei Kopfschmerzen und Migräne, degenerativen HWS-Veränderungen, radikulären Beschwerden, Tennisellenbogen, persistierenden Schulter- und Schulterblatt-Schmerzen, craniomandibulären Dysfunktionen (CMD) sowie thorakalen oder viszeralen Spannungsmustern – eröffnet sie neue therapeutische Möglichkeiten.

Die Verbindung aus passiver Behandlung und aktiv assistiver Arbeit ermöglicht es, funktionelle Zusammenhänge klarer zu erkennen und gezielt, sicher und effizient zu behandeln.

Schwerpunkte des Kurses:

  • Aktiv assistive Behandlung im Sitz: Prinzipien, therapeutische Wirkmechanismen und praktische Umsetzung
  • Die ventrale HWS im funktionellen Kontext: Zusammenhänge mit Kopf-, Schulter- und Arm-Beschwerden
  • Integration passiver und aktiver Therapie: Wie beide Ansätze sich gegenseitig ergänzen
  • Reorganisation funktioneller Bewegungsmuster: Verbesserung von motorischer Kontrolle und Stabilität
  • Praxisorientierte Techniken: direkt übertragbar in den therapeutischen Alltag
  • Strategien für komplexe Beschwerdebilder

Der Kurs baut thematisch auf dem ersten Teil „Behandlung ventral der Halswirbelsäule“ auf, kann jedoch unabhängig davon besucht werden.

Voraussetzungen

  • Der Kurs baut thematisch auf dem ersten Teil „Behandlung ventral der Halswirbelsäule“ auf, kann jedoch unabhängig davon besucht werden.

Kursinfos

Fortbildungspunkte: 17

1. Kurstag: 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr
2. Kurstag: 9.00 Uhr bis 14.00 Uhr

Schulungstermine für diesen Kurs

Nach Datum geordnet:

Stimmen unserer Kursteilnehmer

Viel Praxis, tolle Dozenten, optimaler Lehrgangsort, sofort umsetzbar in die Praxis, gute Infrastruktur am Lehrgangsort, sehr gute Erreichbarkeit des Instituts (Telefon/eMail). Ausreichend Zeit für Praxis, klar und verständlich strukturiert, gutes Skript, fachlich sehr hochwertig, immer Platz für Fragen.

– S. Hein