Kursinhalte
Die erfolgreiche Behandlung craniomandibulärer Dysfunktionen beginnt nicht mit einer Technik, sondern mit der Fähigkeit, Befunde richtig einzuordnen und therapeutische Entscheidungen fundiert zu treffen.
Viele Patienten zeigen Beschwerdebilder, bei denen funktionelle, strukturelle und biomechanische Faktoren ineinandergreifen. Um diese Zusammenhänge sicher beurteilen zu können, reicht die Untersuchung des Kiefergelenks allein häufig nicht aus.
Genau hier setzt der Advanced-Kurs an.
Er erweitert die Grundlagen des Basic-Kurses um eine differenzierte Funktionsanalyse, strukturierte Diagnostik und die Entwicklung individueller Therapiekonzepte. Dabei steht nicht mehr ausschließlich das Kiefergelenk im Mittelpunkt, sondern dessen Einfluss auf den gesamten Bewegungsapparat und die daraus resultierenden therapeutischen Konsequenzen.
Das Kiefergelenk im funktionellen Kontext beurteilen
Das Kiefergelenk arbeitet niemals isoliert.
Du lernst, seine Funktion im Zusammenhang mit Körperhaltung, Muskulatur und Bewegungsdynamik zu beurteilen. Mithilfe des OrthoScreenings und weiterer funktioneller Untersuchungsverfahren entwickelst du einen erweiterten Blick auf die Wechselwirkungen zwischen Kiefergelenk und gesamtem Bewegungsapparat und erkennst deren Bedeutung für die osteopathische Behandlung.
Diagnostik systematisch erweitern
Aufbauend auf den Grundlagen des Basic-Kurses vertiefst du deine diagnostischen Fähigkeiten.
Du lernst, unterschiedliche Formen der Craniomandibulären Dysfunktion differenziert zu beurteilen, Untersuchungsergebnisse sinnvoll zu strukturieren und daraus nachvollziehbare klinische Schlussfolgerungen abzuleiten. So entsteht ein klarer diagnostischer Ablauf, der dir auch bei komplexeren Befunden Orientierung gibt.
Vom Befund zum Therapiekonzept
Eine fundierte Diagnostik bildet die Grundlage jeder erfolgreichen Behandlung.
Du lernst, Befunde zu priorisieren, therapeutische Ziele festzulegen und daraus individuelle Behandlungskonzepte zu entwickeln. Osteopathische Maßnahmen werden dabei sinnvoll mit funktionstherapeutischen und zahnmedizinischen Aspekten verknüpft, um den unterschiedlichen Ursachen einer CMD gerecht zu werden.
Interdisziplinär denken und handeln
Craniomandibuläre Dysfunktionen erfordern häufig die Zusammenarbeit verschiedener Fachrichtungen.
Der Kurs zeigt, wann eine interdisziplinäre Zusammenarbeit sinnvoll ist, wie Osteopathen, Zahnärzte, Kieferorthopäden und Physiotherapeuten ihre jeweiligen Kompetenzen optimal miteinander verbinden können und welche Bedeutung die Schienentherapie innerhalb eines strukturierten Behandlungskonzeptes einnimmt.
Dein Nutzen für die Praxis
Nach diesem Kurs kannst du CMD-Patienten differenzierter untersuchen, klinisch fundiert beurteilen und individuelle Therapiekonzepte entwickeln.
Du verbindest osteopathische Diagnostik mit funktionellen und interdisziplinären Behandlungsansätzen und entwickelst ein strukturiertes Clinical Reasoning für die tägliche Praxis.
Schwerpunkte des Kurses
- Vertiefte Funktionsanalyse des Kiefergelenks
- OrthoScreening und funktionelle Diagnostik
- Erweiterte Untersuchungs- und Testverfahren
- Clinical Reasoning und strukturierte Therapieplanung
- Osteopathische Spezialtechniken
- Schienentherapie und funktionstherapeutische Grundlagen
- Interdisziplinäre Zusammenarbeit
- Klinische Fallbeispiele und praktische Anwendung
„Erfolgreiche CMD-Therapie beginnt nicht mit einer Technik, sondern mit einer fundierten klinischen Entscheidung.“
Voraussetzungen
- CranioMandibuläre Therapie Basic
- Therapieerfahrung
Kursinfos
Fortbildungspunkte: 27
1. Kurstag: 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr
2. Kurstag: 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr
3. Kurstag: 9.00 Uhr bis 15.00 Uhr
Schulungstermine für diesen Kurs
Derzeit sind keine Kurse verfügbar.
Nach diesem Kurs hast du folgende Möglichkeiten dein Können zu erweitern:
Stimmen unserer Kursteilnehmer
Die Struktur und der Aufbau der Kurse sind perfekt. Es wird genügend Raum für Praxis und Fragen gegeben, was ich besonders hilfreich finde.