Zertifikationsprüfung Osteopathie

Abschlussprüfung der Osteopathieausbildung

Kursinhalte

Die Zertifikationsprüfung Osteopathie bildet den abschließenden Leistungsnachweis der Osteopathieausbildung und überprüft die im Verlauf der Ausbildung erworbenen theoretischen Kenntnisse, diagnostischen Fähigkeiten und praktischen Kompetenzen.

Im Rahmen der Prüfung werden die Inhalte aller Ausbildungsbereiche – parietale Osteopathie, Viszerale Manipulation sowie craniale und neurale Techniken – zusammengeführt. Ziel ist die Überprüfung der Fähigkeit, osteopathisches Wissen strukturiert anzuwenden, klinische Zusammenhänge zu erkennen und Patienten eigenständig osteopathisch zu untersuchen und zu behandeln.

Die Zertifikationsprüfung setzt sich aus einem schriftlichen, mündlichen, praktisch-mündlichen sowie einem klinischen Prüfungsteil zusammen.

Bestandteile der Prüfung

Schriftliche Prüfung

Überprüfung der theoretischen Kenntnisse im Multiple-Choice-Verfahren.

Mündliche Prüfung

Überprüfung der Kenntnisse in Differentialdiagnostik sowie der Inhalte aus den medizinischen und osteopathischen Ausbildungsmodulen.

Praktisch-mündliche Technikprüfung

Demonstration und Erläuterung ausgewählter Untersuchungs- und Behandlungstechniken aus den Bereichen:

  • Parietale Osteopathie
  • Viszerale Manipulation
  • Craniale und neurale Osteopathie

Klinische Patientenprüfung

Im Rahmen einer klinischen Prüfung an einem Probanden erfolgt die vollständige osteopathische Untersuchung und Behandlung.

Hierbei werden folgende Kompetenzen überprüft:

  • Anamnese
  • Klinische und osteopathische Befunderhebung
  • Differentialdiagnostische Überlegungen
  • Entwicklung eines Behandlungskonzeptes
  • Dokumentation der Untersuchungsergebnisse
  • Praktische Durchführung der Behandlung

Die klinische Prüfung bewertet die Fähigkeit, theoretisches Wissen, klinisches Denken und praktische Fertigkeiten in einer realen Behandlungssituation miteinander zu verbinden.

Schwerpunkte der Prüfung

  • Medizinische Grundlagen und Differentialdiagnostik
  • Osteopathische Prinzipien und Konzepte
  • Parietale Osteopathie
  • Viszerale Manipulation
  • Craniale und neurale Osteopathie
  • Klinische Untersuchung und Befundung
  • Osteopathische Diagnostik
  • Therapeutische Entscheidungsfindung
  • Dokumentation und Fallanalyse
  • Praktische Umsetzung osteopathischer Behandlungskonzepte

Anerkennung

Die Zertifikationsprüfung ist vom Bundesverband Osteopathie e.V. (BVO) anerkannt und erfüllt die entsprechenden Anforderungen.

Der Abschluss der Ausbildung

Die Zertifikationsprüfung bildet den Abschluss der Osteopathieausbildung und überprüft die während der gesamten Ausbildungszeit erworbenen Kompetenzen in Theorie, Diagnostik und Praxis.

Sie stellt den letzten Schritt auf dem Weg zur erfolgreichen Zertifizierung dar und dokumentiert die Fähigkeit, osteopathische Konzepte sicher, strukturiert und patientenorientiert anzuwenden.

 

 

Kursinfos

Fortbildungspunkte: 50

alle Kurstage: Beginn um 9.00 Uhr
Das jeweilige Kursende an den einzelnen Tagen kann je nach Prüfungsverlauf variieren.
Am ersten Tag erhält jeder Prüfling einen Zeitplan, zu welcher Zeit die jeweilige Prüfung stattfindet.

Dieser Kurs ist nicht kombinierbar mit dem Rabatt „High Five“.

Schulungstermine für diesen Kurs

Nach Datum geordnet:

Stimmen unserer Kursteilnehmer

Ich kann den Zeitraum selbst bestimmen und bin nicht an einen Vertrag über mehrere Jahre gebunden. Der Inhalt wird gut unterrichtet.

– R. Zielke